Regionalkonferenz 2013/14

Netzwerk Erweiterter Wirtschaftsraum Hannover - durch Kooperation nach vorn!

Flyer zur Regionalkonferenz2014


Stadthagen/Hannover, 09.05.2014. Auf der zweiten Regionalkonferenz des Netzwerks EWH haben sich gut 80 Vertreter/-innen aus Verwaltung, Politik und weiteren regionalen Akteuren im Ratskeller Stadthagen über die ersten 3,5 Jahre Netzwerk EWH ausgetauscht und gleichzeitig den Blick nach vorn gerichtet: Welche Themen und Projekte werden im Verflechtungsraum um die niedersächsische Landeshauptstadt demnächst von Bedeutung sein? Wie kann sich das Netzwerk EWH als wichtiger Teil der Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg zukunftsfähig aufstellen?

Neben den Vertretern des Netzwerk waren die Landesbeauftragte für regionale Entwicklung (Leine-Weser), Karin Beckmann, und Regionsrat Ulf-Birger Franz, Dezernent für Wirtschaft, Verkehr und Bildung der Region Hannover als Referenten Teil des Programms.

 

Durch Kooperation nach vor: Das Netzwerk EWH setzt ein Zeichen zur GVH-Ausweitung

Beherrschendes Thema auf der zweiten Regionalkonferenz des Netzwerks Erweiterter Wirtschaftsraum Hannover (Netzwerk EWH) war die Ausweitung des Regionaltarifs im Großraum-Verkehr Hannover (GVH) auf Einzelfahrten.
Bislang profitieren vom Regionalverkehr des GVH auf der Schiene ausschließlich Inhaber von Zeit- und Monatskarten. Um die Landkreise und Städte des Erweiterten Wirtschaftsraums Hannover besser an die niedersächsische Landeshauptstadt anzubinden, plant das Netzwerk eine Erweiterung des Regionaltarifs auf Einzelfahrscheine. Ulf-Birger Franz, Verkehrsdezernent der Region Hannover, brachte die Diskussion auf den Punkt: „Eigentlich hätte man den Verkehrsverbund schon mit Einführung der S-Bahn zur Weltausstellung EXPO 2000 auf benachbarte Landkreise ausweiten müssen.“ Der wichtigste Schritt in diese Richtung war die Einführung des Regionaltarifs für Zeitkarten ab dem Jahr 2004. Von diesem Angebot profitieren vor allem Pendler. Nun soll der Regionaltarif mit einem attraktiven Angebot für Einzelkarten komplettiert werden, um den öffentlichen Personennahverkehr auf der Schiene für noch mehr Fahrgäste attraktiver zu machen.


Vom neuen Regionaltarif, der vermutlich in der ersten Jahreshälfte 2015 eingeführt wird, haben dann auch Nutzer der Kulturroute des Netzwerks EWH Vorteile: Die Kulturroute, ein Fernradweg über rund 800 Kilometer zu den kulturellen Highlights zwischen Celle und Schaumburg, wurde als zweites Vorhaben des Netzwerks auf der Regionalkonferenz vorgestellt. Die Kulturroute als erstes gemeinsames Projekt aller Netzwerkpartner ist ein gelungenes Beispiel für regionale Kooperation im Erweiterten Wirtschaftsraum. Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann (Stadt Hameln), die das Projekt vorstellte, betonte das hohe Engagement der Mitwirkenden und stellte fest: „Die Kulturroute macht zwar viel Arbeit – aber auch unheimlich Spaß.“


Die Bedeutung der Netzwerkarbeit für die Landesentwicklung würdigte auch die Landesbeauftragte für regionale Entwicklung Leine-Weser, Karin Beckmann, in ihrem Beitrag. Frau Beckmann hob die Bedeutung kooperativen Handelns auf regionaler Ebene hervor : Der Umstand, dass das Netzwerk nicht mit den Zuständigkeitsgrenzen der neu installierten Landesbeauftragten überein stimme, sei hierbei als nachrangig zu betrachten. Die Landesbeauftragten stünden regionalen Kooperationen, so Karin Beckmann, unterstützend und als Ansprechpartner in allen Belangen mit Bezug auf die Landesregierung zur Verfügung. Dies griffen die Vertreter des Netzwerks EWH umgehend auf: Die Landkreise als Träger des öffentlichen Nahverkehrs erhoffen sich zur Abfederung der entstehenden Kosten der GVH-Erweiterung eine Anschubfinanzierung durch das Land Niedersachsen als finanzielle Unterstützung


Download des Programms/Tagungsflyers

Impressionen

Begrüßung den Vorsitzenden A.Priebs
Plenum
Vortrag von K.Beckmann
 
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